WSAP

  Wassersportabteilung der Sportvereinigung Polizei Hamburg

Über uns

1985

An einem Mai-Sonnabend traf sich die Ruderfamilie zum Rudern mit anschließendem Grill-Schmaus im Clubhaus. Wie schon in den Jahren davor fuhren wir wieder mit fast allen Booten - vom Achter bis zum Einer (Trimmi und Gondel) - durch Hamburgs Gewässer. Um 13.00 Uhr kamen dann unsere Frauen und Freundinnen, und auf der Veranda begann der gemütliche Teil, das Grillen.

Diesmal war die erste Ferienwoche für die große Wanderfahrt vorgesehen - der Lehrer wegen. 15 Mann waren dabei, nur nicht die Lehrer. Die Fahrt begann mit einer Bodenseerunde (Bodmann, Mainau, Konstanz, Reichenau und Radolfzell). Am zweiten Tag ruderten wir dann zum Rhein. In den folgenden Tagen erreichten wir Stein am Rhein, Schaffhausen und Basel. Den vorgesehenen Rest bis Breisach schafften wir nicht mehr, aber nicht wegen des sehr reichlich konsumierten Weines, sondern wegen des für C-Boote nicht mehr geeigneten Wassers.

Trotz des schlechten Sommers hatte die Rudergruppe einen beachtlichen Zuwachs. Wir sind jetzt 81 Mitglieder - davon 24 Jugendliche.

Die Spendenaktion ´Einer´ war so erfolgreich verlaufen - es waren mehr als 1.000,-- DM über - daß gleich das Projekt 'Dreier' gestartet werden konnte. Nun haben wir den Einer ,Iris’ und den noch zu benennenden Dreier als neue Boote im Schuppen. Mit Skulls mussten für den Dreier über 15.000,-- DM aufgebracht werden.

Iris VÖLKNER ist auch 1985 Deutsche Meisterin. Diesmal im Vierer mit St.; Deutsche Meisterschaft Nr. 8.

Im Juli lief wieder Eddies große Pinnautour. Mit einem gedeckten Vierer von Favorite gingen fünf Hartgesottene auf die Reise. In Blankenese wurde bei Jürgen SENGPIEL Station gemacht - bei Sekt, Frikadellen und Bildes guten Öko-Gurken.

1985 konnte die Rudergruppe ein seltenes Jubiläum feiern. Rudi RABE ist 50 Jahre Ruderer. Er bekam vom DRV die goldene Ehrennadel verliehen.

Im Herbst waren noch zwei Wanderfahrten. Neuland für uns: der Nord-Ostsee-Kanal. Von Kiel ging es über die Förde, den Nordostsee. Kanal - wo uns U-Boote der Marine begegneten - den Eiderkanal bis Westensee. Wellen, Regen und Wind waren bei dieser Fahrt eine echte Herausforderung. Aber schön war es doch!

Mit zwei Vierern ging es zur letzten Fahrt 1985 - nach Emden. Am Sonnabend, bei wenigen Grad über Null, fuhren wir durch Ostfrieslands Kanäle nach Greetsiel. Am Sonntag, als endlich einmal die Sonne durchkam, erruderten wir das große Meer. Die über 80 Kilometer waren ein guter Saisonabschluss.

Viele Ruderer hatten auch im Jahr 1985 wieder ihre 1.000 km erreicht. Mit über 1.500 km lag Edgar ROSENTHAL an der Spitze, gefolgt von Norbert WULF, Hero PFOHLMANN und Rudi RABE.

Aus der Jugend wechselten Jan SCHULTE am Esch, Dietrich SCHREIBER und Heiko HENKEL zu den Herren über. Mit Helge OHLSEN und Dirk MÜLLER-MAGUHN vorn letzten Jahr sind es nun schon fünf Jugendliche, die lang erhoffte Verjüngung bringen.

Benedikt WEISER wächst immer mehr in die Rolle des Jugendbetreuers hinein. Die ca. 20 Jugendlichen, die die Rudergruppe z.Zt. hat, sind eine ganz fabelhafte Crew.

Vielleicht erreichen wir schon 1986 unser gestecktes Ziel, die Rudergruppe auf 100 Ruderer - 80 Erwachsene und 20 Jugend­liche - zu bringen.


Rudi Rabe

In diesem Jahr begeht Rudi Rabe, Mitglied der WSAP Hamburg, sein 50. Ruder-Jubiläum. Ein Ereignis, das angesichts so überragender Jubelfeiern wie etwa "300 Jahre Bach" oder "99 Jahre Automobil" etwas in den Hintergrund gerückt ist, Zu Unrecht, wie wir, seine Vereinskameraden, meinen: Regelmäßig rudert Rudi noch auf unserem "Bach", der Alster Dabei sitzt erstaunlich viel "Musik" hinter seiner Wasserarbeit. Steuert er dagegen unsere Boote, so ist seine Leistung geradezu überragend und sei es nur, weil er auf dem Steuersitz stehend die Köpfe der Ruderer weit "überragt".

Die wichtigsten Stationen seiner Rudererlaufbahn:

  • Eintritt in den Ersten Breslauer RV am 1. 4. 1935
  • Bis zum Beginn des 2. Weltkrieges Teilnahme an vielen Jugendregatten im ostdeutschen Raum.
  • 1938 Vizemeisterschaft im Doppelzweier bei den schlesischen Gebietsmeisterschaften.
  • Im selben Jahr Übernahme der Betreuung der EBRV-Jugend.
  • Nach Krieg und Gefangenschaft Neubeginn in Hamburg.
  • Wiederbelebung der in den 30er Jahren erfolgreichen, aber nun darniederliegenden Rudergruppe des SV-Polizei.
  • Aufbau einer Jugendgruppe, aus der - vorläufiger Höhepunkt - Iris Völkner, Bronze- Medaillengewinnerin 1984, hervorging.
  • Übernahme verschiedener Vorstandsämter.
  • Organisation von Ehemaligentreffs der EBRVer.

 

-Norbert Wulf-

 

1986

Am 5. April fand das Anrudern der Hamburger Wanderruderer statt. Wir waren wieder als stärkste Gruppe mit 21 Ruderern vertreten. Im Clubhaus des ,,Der Hamburger und Germania Ruderclub“ fand die Preisverteilung für die Vereine mit den meisten Wanderruder-Kilometern statt. Die Rudergruppe der SV-Polizei lag auf Platz 3 und erhielt dafür neben einer Urkunde DM 100,-- in bar.

Vier Wochen später ging schon die erste Wanderfahrt 1986 los. Vom 1. bis 3. Mai ruderten wir auf der Oberelbe von Schnackenburg über Hitzacker und Geesthacht nach Hamburg mit über 20 Mann.

Beim Hanse-Marathon waren zwei Ruderer von uns dabei. Edgar ROSENTHAL und Helmut MÖLLER liefen die gut 42 Kilometer in hervorragender Zeit.

Ende Mai machten wir einen Familienausflug nach Bergedorf. Mit ,Kind und Kegel’ (ca. 30 Personen) fuhren wir zum Bergedorfer Ruderclub. Während der Anhang sich im Bootshaus mit »Reden“ (die Frauen) und ,,Spielen“ (die Kinder) die Zeit vertrieb, ruderten wir mit drei Vierern auf für uns neuem Gewässer, der Bille. Mit Grillen und einem Umtrunk endete ein wunderschöner Maisonnabend.

Im Juni war die Mosel für acht Tage unser Revier. Mit einer Barke fuhren wir von Trier bis Koblenz.

Acht Tage später organisierte Benedikt WEISER die erste Jugendwanderfahrt auf dem Main, nachdem er im Frühjahr schon mit 10 Jungen auf dem Plöner See war.

Im Juli kam der große Härtetest. Mit einem Vierer und dem Dreier ging es auf die Unterelbe. Wind und Wellen setzten uns so zu, dass wir in Glückstadt - um 22.00 Uhr - nur noch in unser Hotel ,wankten’. Während der Nacht schlug der Wind um und wir hatten wieder Gegenwind. Diese 120 km mussten wir uns schwer erkämpfen.

14 Tage später wurde es dann noch härter. Mit einem Dreier ruderten Edgar ROSENTHAL, Heinz BAUMGARDT und Fred HELLER an einem Tag zur Insel Pagensand und zurück.

Eine Woche darauf fuhr Benedikt mit seinen Jungen zur Oberelbe nach Over. Sie zelteten dort und fanden ihre Fahrt ganz ,toll’.

Am 3. August wurde Rudi RABE 65 Jahre alt - und es wurde gefeiert! An diesem Sonntag waren fast alle Boote auf dem Wasser, vom Achter über die Vierer, den Dreier, bis zum Zweier. Für den Achter hatte Heinz BAUMGARDT eine Girlande besorgt und einen Holzständer mit einer ,65’ geschnitzt. Nach diversen Sekt-Trink-Pausen kam gegen 12.00 Uhr ein recht fröhlicher Rudererclan am Isekai an.

Im Spätsommer gab es noch zwei Wanderfahrten-Wochenenden. Eine Oberelbefahrt mit Grillen in Over, wo der Tross - sprich Ehefrauen - bereits wartete, und die schon traditionelle Weserfahrt von Bremen nach Osterholz-Scharmbeck mit zwei Vierern und einem Zweier.

Regattaerfolge gab es 1986 nicht, denn Iris VÖLKNER startete nicht mehr. Mit acht Deutschen Meisterschaften, einem 3. Platz bei den Olympischen Spielen, mit vorderen Plätzen bei drei Weltmeisterschaften und zahllosen Siegen auf In- und Auslandsregatten, muss auch einmal Schluss sein mit dem Leistungssport. Nun fährt sie öfter mal mit den alten Herren im Achter, und die freuen sich über ihre ,flotte Schlagfrau’.

Rüdiger HEERDEGEN hat der Rudergruppe grüne Ruderpullover be­chafft, die riesigen Anklang fanden. Nun sind die ca. 70 Ruderer endlich einmal mit schönen Vereinspullis zu sehen.

Im Oktober hatten wir wieder einen Fünfziger. Mit Heinz BAUMGARDT haben wir jetzt schon neun Ruderer, die mehr als 50 Jahre auf dem Buckel haben. Und alle sind noch voll dabei. Viele von ihnen schafften sogar die 1.000 km, die in diesem Jahr wieder zwölf Ruderer erreichten.

Die Vereinsregatta stand ganz im Zeichen der Ruderer. Nach Ausscheidungsrennen wurde Benedikt WEISER Vereinsjugendmeister vor Carsten RUF. Helmuth MÖLLER wurde Vereinsmeister der Herren vor Armin HOFFMAN. Ein Achterrennen gegen die Herren gewannen die Jungen ganz sicher.

Ab 1987 muss die Führung der Rudergruppe in andere Hände gelegt werden, denn Edgar ROSENTHAL will nach sechs Jahren seinen Posten einem anderen übergeben. Karl-Heinz BAUMANN ist im Gespräch.

Am Samstag, dem 22.11. war Wanderruderer-Jahresausklang. Der Clubraum war fasst voll belegt mit Ruderern und ihren Frauen.

Christian FRÜNDT und Rüdiger HEERDEGEN zeigten Filme von Wanderfahrten und Helmut GERHARDT hielt einen erstklassigen Diavortrag. Nach einer Einführungsrede des Organisators K.-H. BAUMANN hielt unser Wanderruderwart - Klaus SCHOPPER - eine launige, sehr gelungene Ansprache. Im Laufe des Abends wurde noch viel geredet, gegessen und getrunken.

Bei der Ruder-Jahreshauptversammlung am 02.12. wurde der Führungswechsel ROSENTHAL - BAUMANN vollzogen. Auf die jetzt beginnenden Tischtennis-Punktspiele wurde hingewiesen und an die Gymnastik am Dienstag und Freitag um 18.00 Uhr erinnert.

 

1987

Bei der Jahreshauptversammlung 1987 zeigten sich die Aktivitäten der Rudergruppe deutlich in der Besetzung des Vorstandes. Von den sieben Vorstandsposten wurden vier von Ruderern besetzt.

Unser rennrudersportliches Aushängeschild, Iris VÖLKNER, glänzte auch in anderen Sportarten. 1987 wurde sie ,so nebenbei’ Hamburger Judomeisterin. Neben den Punktspielen der tischtennis-spielenden Ruderer, nahmen wir auch wieder am Deutschlandturnier teil - doch da gab es nur einen vorletzten Platz für uns.

Nach langer Frostperiode konnte das Anrudern am 4. April nach Bergedorf gerade so eben durchgeführt werden. Die Ruderer der WSAP waren wieder zahlreich vertreten. Da wir zu spät gemeldet hatten, gingen uns leider die 300,- DM für den zweiten Platz unter Hamburger Wanderruderern verloren.

Während des Winterhalbjahres hatte Norbert WULF Rollsitze überholt, Heinz BAUMGARDT ein paar Skulls repariert und Klaus MARTINI nach der Auflage für Skiffs in Schuppen F, jetzt auch eine Hal­terung für die Skulls der beiden Dreier gebaut.

Benedikt WEISER, unser neuer Jugendwart, betreut jetzt über zwanzig Jugendliche. Er veranstaltete eine Wochenendtour mit Fahrrädern nach Lüneburg, nahm mit einem Achter, einem Vierer und einem Einer am Wasserfest der Hamburger Ruderjugend teil. und organisierte eine Wanderfahrt mit zwei Vierern von Lübeck nach Ratzeburg und zum Schaalsee.

Anfang Mai begann unsere Wanderruder-Saison mit der Oberelbefahrt Schnackenburg - Hamburg, mit fünf Booten. Die Wochenwanderfahrt Ende Mai war wieder auf dem Bodensee. Für die meisten der zwölf Teilnehmer war es schon die zweite Bodenseefahrt. Klaus SCHOPPER hatte wieder alles perfekt organisiert.

Die ersten Überlegungen zur Erneuerung unseres Bootsparkes werden angestellt. Im Gespräch sind ein Vierer und zwei Einer.

Im Rudersport Nr. 23 vom 28. August werden die Ergebnisse des Wanderruderns von 1986 bekanntgegeben - die WSAP Hamburg erscheint an 15. Stelle. Das ist unser bisher bestes Ergebnis. Wir ruderten 12308 km und errangen acht Fahrtenabzeichen. Die letzte Wanderfahrt dieses Jahres organisierte Norbert WULF. Mit zwei Vierern erforschten wir die Aller von Celle nach Verden - Neuland für uns alle.

Im September - einen Tag vor der Vereinsregatta - verließ uns Heinz BAUMGARDT für immer. Am Freitag ruderte er noch in seiner unnachahmlichen Art - in vollem Einsatz. Im Anschluss klagte er bereits über Unwohlsein, und zu Hause angekommen ging es dann ganz schnell. Der Notdienstarzt konnte nur noch den Tod nach Herzinfarkt feststellen. Heinz war oft sehr schwierig, aber seine Hilfsbereitschaft und sein Wirken für die Rudergruppe und die WSAP werden wir vermissen. Bei der Vereinsregatta gedachte der Obmann des Verstorbenen. Heinz-Werner BAUMGARDT wurde 51 Jahre alt.

Der Ablauf der Regatta stand ganz im Zeichen der Ruderjugend. Da die Jungen fast alle den Einer beherrschen - auch die Jüngsten (die 10-jahrigen) - konnte jeder gegen jeden rudern. Die Veranda war vollbesetzt. Eine große Ruderfamilie genoss den schönen Herbsttag.

Nicht mehr dabei ist leider unser Hausarchitekt, Bootshauswart und Schlagmann im Achter, Paul GEISSLER. Er verlegte seinen Wohnsitz nach München und ist nur noch auswärtiges Mitglied.

Auch 1987 erreichten viele Ruderer ihre 1000 Kilometer. Mit Jugendlichen sind wir ca. 90 Ruderer.

 

1988

Das gesteckte Ziel von 100 Ruderern wurde 1988 fast erreicht. Im Oktober trat das 99. Mitglied ein. Da zum Ende des Jahres wohl wieder mit Austritten zu rechnen ist, müssen wir uns 1989 noch einmal anstrengen, um 1990 ganz klar auf 100 Ruderer zu kommen. Der erfolgreichste Werber war Guido Steinhoff. Durch ihn kamen Paul Geissler’s Leibarzt Hartmut HORST, acht Medizinstudenten, sowie der Bruder eines Studenten - also zehn ,Neue´.

Das Frühjahr begann wieder mit der Schnackenburg-Tour am 1. Mai. Für Norbert WULF, Helmut GERHARDT und Klaus BRÜGGEMANN endete die Fahrt allerdings schon nach drei km. Ihr Dreier war einer Buhnenspitze nicht gewachsen.

Am 20. April dann Anrudern zur Biller Insel. Diesmal kamen wir mit einer 200,- DM Prämie zurück. Die große Wanderfahrt im Juni fand auf der Weser statt. Neu im Programm war im August ein Berlinwochenende Mit ca. 30 Personen - einschließlich Damen - kreuzten wir am Wannsee auf. Es war eine gelungene Kombination von Rudern und Stadtbummel. Ausklang des Wanderruderjahres bildete die Fahrt von Lübeck über die Wakenitz zum Ratzeburger See, mit Übernachtung in der Ratzeburger Ruderakademie.

Das Ereignis der Saison war Ende Mai die Bootstaufe von vier neuen Ruderbooten. Ein C-Vierer, ein C-Einer, ein Jugendskiff und das von Heinz BAUMGARDT begonnene und von einem Bootsbauer vollendete Rennskiff. Fast 30000,- DM mussten beschafft werden. Vertreter des Hauptvereins und des Bezirksamtes, die an der Finanzierung beteiligt waren, sowie viele Ruderer und Kanuten gaben der Veranstaltung einen würdigen Rahmen.

Der 24. Juli war noch einmal ein Anlass zum Feiern. Heinz WEISER wurde 50 - und auch fast so viele Ruderer mit ihren Damen erschienen in der Haynstraße zur Geburtstagsfete.

Leider steht uns unser so erfolgreicher und beliebter Jugendbetreuer nicht mehr zur Verfügung, denn z.zt. ist er bei der Bundeswehr und wird danach vermutlich nicht in Hamburg studieren. Ersetzen kann Benedikt WEISER so schnell niemand, aber ersatzweise kümmern sich erst einmal Fred HELLER und Rudi RABE um die noch verbliebenen 15 Jugendlichen.

Bei den im Winterhalbjahr stattfindenden Waldläufen der Ruderer sind wir immer öfter ,ganz vorn’ zu finden. Helmuth MÖLLER, in seiner Altersklasse stets unter den ersten Dreien, weckt bei den Jugendlichen die Begeisterung für das Laufen. Erfolg: Platz 1 für Sebastian WALZ und Brian MAGARITY und Platz 3 und 4 für Philip BRÜGGEMANN und Mirko ORLIKOWSKI in Ratzeburg, Segeberg, Harburg und Alsterlauf in Hamburg waren weitere erfolgreiche Stationen dieser ,,Läufercrew“.

Januar und Februar die Zeit der Läufer: Ratzeburg, Bad Segeberg, Hamburg. Helmuth MÖLLER und sechs Jugendliche erringen in ihren Altersklassen Platz 1, 2 und 3. Beim Lauf um die Außenalster erreichen die Zwillinge MAGARITY Platz 1 und 2. Sebastian WALZ siegt in einer Zeit von etwas über 25 Minuten!!!

Philip BRÜGGEMANN auf Platz 2. Bei den Herren unser Kanute Rolf HINRICHS auf Platz 1 in 23 Minuten!!!, und auf Platz 2 Helmuth Möller.

Am 24. Februar zeigt Ingo BRANDT Dias von seiner Grönlandreise. Ein volles Bootshaus, ein gelungener Abend.

Schnackenburg als Start unserer Wanderruder-Saison begann wieder ganz hervorragend, aber nach dem zweiten Tag in Geesthacht war Endstation. Wind und Wetter waren gegen uns.

Bedingt durch herrliches Frühsommerwetter läuft ein sehr reger Ruderbetrieb - teilweise über 30 Ruderer an einem Nachmittag.

Im Juni und Juli starten wieder zwei Wanderfahrten auf dem Main. Benedikt WEISER erhält Bundeswehr-Urlaub für eine Wanderfahrt mit den Jugendlichen.

Am 8. Juli startet ein Achter bei einer Breitensportregatta auf der Außenalster und fährt ein großes Rennen. Im Endspurt wird der Favoriten-Achter niedergekämpft und ein zweiter Platz im 48er-Achter erreicht.

Unter Deutschlands Wanderruderern liegen wir mit 7 Fahrtenabzeichen und 8240 km auf Platz 18.

Am 18./19. August ruderten wir wieder bei unseren Freunden in Berlin.

Die Vereinsregatta am 23. Sept. hätte ausfallen müssen, wäre die Rudergruppe nicht gewesen.

Am 30.09./1.10. unsere letzte Wanderfahrt. Diesmal auf Leda und Ems. Bei Fred HELLE´s altem Club RV Leer wird übernachtet. Am Samstag steuern wir Papenburg an. Ein schönes Wochenende!

Bei der Rudererversammlung wird u.a. beschlossen, für Benedikt WEISER, der als bezahlter Jugendtrainer tätig sein soll, notfalls den Jahresbeitrag um 20 - 30 DM zu erhöhen. Fred HELLER und Rudi RABE steigen aus der Judendbetreuung aus - und die Alternative zu Benedikt hieße, die Jugendgruppe aufzulösen.

Die Umlage für den neuen C-Doppelvierer liegt jetzt bei ca. DM 10.000, aber DM 20.000 werden benötigt.

Christian FRÜNDT beginnt mit 10 Helfern mit dem Aufarbeiten der Boote.

Zum Abschluss der Saison starten Fred HELLER, Hero PFOHLMANN, Norbert WULF, Edgar ROSENTHAL und Steuermann Sebastian WALZ auf der Langstreckenregatta in Geesthacht. Sie fahren ein hervorragendes Rennen in einer sehr guten Zeit.