WSAP

  Wassersportabteilung der Sportvereinigung Polizei Hamburg

Regatten

Assi goes Ruder-Bundesliga!

Etwas plötzlich kam der Aufruf einer Ruderkameradin von der Frankfurter Rudergesellschaft 'Germania' 1869, die mit einer Rundmail nach willigen Ruderinnen für den 3. RBL-Start in Rauxel suchte. Die auseinander gebrochene Mannschaft sollte nun mit Ruderinnen aus anderen Vereinen gefüllt werden. Unsere Trainerin Sina Ingber - führend mit ihrer Mannschaft bei der RBL - leitete mir diesen Aufruf sofort weiter und ich überlegte keine Sekunde. Die Gelegenheit würde sich mir so schnell nicht wieder bieten. Freitag ging's mit einigen Top-Mädels der RG Hansa Richtung Pott, nach Rauxel. Die 'kurze' Nacht verbrachten wir 9 Mädels in Münster, in einem luxuriösen Gartenhäuschen mit übereinandergestellten Feldbettlagern - eigens angebaut für Rudermannschaften - bei ganz reizenden Eltern einer Ruderkameradin.

 

6 Uhr Aufstehen, 7.15 Uhr Abfahrt nach Rauxel. Defne (RG Hansa) und ich gingen sofort auf den Sattelplatz zu unserem Achter und stellten uns der Mannschaft kurz vor. Viel Zeit war nicht und so gingen wir etwas früher auf's Wasser, um wenigstens einmal vor dem ersten Start zusammen gefahren zu sein. Unser Team bestand nun aus 3 Frankfurter Mädels, 3 ausgeliehenen Rauxlern und 2 Hamburger Deerns.

 

Der Start soll angeblich unsere ersten Gegner, ausgerechnet den Hamburger Alsterachter mit Sina am Schlag, überrascht haben, da wir wohl recht gut wegkamen. Hinten heraus wurde es dann aber unsauber und man nahm uns im Ziel knapp eine 3/4 Länge ab.

 

Das zweite Rennen gegen die Mannschaft "RG Hansa II" war technisch schon besser und so steigerten wir uns stetig von Rennen zu Rennen - gewannen mit unserer 'wilden' Besetzung immerhin auch eins - und erreichten letztendlich von 8 Booten nach 5 Läufen und einem knappen Finale den 6. Platz.

 

Unsere Schlagfrau äußerte sich mehr als zufrieden, da man wohl erstmalig nicht den letzten Platz belegte wie bei den vorangegangenen beiden RBL-Starts in Münster und Ratzeburg.

 

Einziger Wehrmutstropfen: Erst einen Abend zuvor kam die Nachricht des Veranstalters, dass vorab anders lautender Meldung unser Achter nun doch nicht in die Wertung kommen soll. Denn es dürfen bei der Ruder-Bundesliga ja nur reine Vereins-Achter starten. Die Entscheidung ist fair und akzeptabel, macht jedoch die restlichen Starts erheblich unattraktiver.

 

Wir werden sehen, wie es weitergeht. Ich habe ein tolles Wochenende mit vielen netten Ruderern aus ganz Deutschland erlebt und wenn man mich wieder rufen sollte, bin ich dabei! 

 

Astrid Botsch

WSAP Ruderwartin

 

 

 

Quelle Fotos: Ruderszene.de und RBL