Erfolgreicher Saisonauftakt bei der Dove-Elbe-Rallye
In guter 'Frühform' präsentierten sich die drei teilnehmenden WSAP Boote beim traditionell ersten Regattastart der Saison, der 13 km Langstrecke, wie immer ausgerichtet vom RC Bergedorf. Sonniges Wetter sorgte für allgemein gute Stimmung und die starken böigen Winde für viel Ungewissheit zu den auf der Stecke anzutreffenden Bedingungen.
4+ Gig MM D/E
Den Auftakt machte der Masters Gig-Riemen-Vierer (Altersklasse E) mit Christian Fründt, Fred Heller, Benoît Calimez und Edgar Rosenthal (Zeit: 1:03:59). Unsere Bergedorf-erfahrene Jutta Heinz trieb als Steuerfrau das Boot an dem 1 Minute zuvor gestartetem Konkurrent des Limburger CFW vorbei (Zeit: 1:05:49). Unerreichbar war allerdings die mangels Konkurrenz in der eigenen Altersklasse D mit ins Rennen aufgenommene Renngemeinschaft 'RK am Baldeneysee Essen / EWRC Essen' (Zeit: 0:56:45). Diese Mannschaft gewann auch den 'Jürgen-Wohlers-Pokal' für den schnellsten Riemen-Vierer des Tages.
8+ Gig MM/MF B/C
Hektisch ging es dann bei der Vorbereitung zum Rennen des Mixed-Achters zu, denn während des Einfahrens begann plötzlich der Rollsitz an der Position 5 zu blockieren. Der Rollsitz wurde dann mit unterschiedlichen Plätzen getauscht, bis alle halbwegs zufrieden waren. Ein richtiges Einfahrprogramm konnten wir allerdings nicht mehr absolvieren.
Für unsere Steuerfrau Isa war es das erste Rennen in Verantwortung eines Achters und sie machte auch gleich in der ersten langen Rechtskurve Bekanntschaft mit den Tücken der Bergedorf-Rallye - im denkbar ungünstigsten Augenblick trafen wir Ausgans der Kurve auf drei entgegenkommende Gig-Vierer. Trotz 'Überziehen' konnten wir es nicht verhindern das Riemen und Skulls gegenseitig ins Gehege kamen. Kurzzeitig kam unser Boot sogar praktisch zum Stillstand.
Das vor uns gestartete Boot des RK Flensburg II im Blick fuhren wir trotzdem weiter ruhig und couragiert und versuchten, das Geschehene durch eine Schlagzahl höher wieder wettzumachen. Schon kurz nach einer gelungenen (Doppel-)Wende konnten wir die Mannschaft von RK Flensburg sogar überholen. Wir ahnten jedoch, dass deren stärkeres Boot später an den Start gehen würde und wir uns keine Ruhepause gönnen durften. Schließlich waren wir hier an den Start gegangen, um unseren Titel im Mixed-Achter zu verteidigen. Etwas überraschend ließen wir dann auch noch nach ca. 3/4 der Strecke einen reinen Herren-Achter des Traditionsclubs RC Allemania hinter uns, die vermutlich ebenso verwundert drein schauten wie wir. Nachdem unsere Steuerfrau uns dann auch noch ziemlich waghalsig vor deren Bug setzte, war der Weg nach vorne frei.
Wir hatten jetzt einfach einen Lauf und nichts sollte uns mehr im Weg stehen. Na ja fast nichts. Die 3. Kollision mit einem beim Überholvorgang entgegenkommenden Gig-Vierer war dann jedoch nicht unser Verschulden und behinderte zum Glück keines der beiden Boote maßgeblich. Der Sprint danach (Schlagzahl 33-34) verlief exzellent und wir fuhren das Boot bei sehr arg böigen Winden nur noch sicher und souverän ins Ziel. Das hatten wir zur Genüge in unseren vielen Technikeinheiten auf der windoffenen Außenalster trainiert.
Unsere Rennzeit von 53:50 war die viertschnellste aller gestarteten 17 Gig-Riemen-Achter (13 Männer- und 4 Mixed-Achter) und im Sprint mit unserer Zeit von 1:55 nur ein Riemen-Achter von RC Favorite Hammonia schneller als wir. (Besetzung: Stf. Isabel Gutschow, 8. Fabian Rennack, 7. Jana Verheyen, 6. Iris Völkner, 5. Stefan Hellwig, 4. Michael Gustke, 3. Christian Kerkhoff, 2. Astrid Botsch, 1. Katja Sauerbier).
4x+ Gig MM A
Zu guter Letzt startete noch ein Doppelvierer in der Altersklasse Masters A mit Henning Delius, Tobias Urban, Stephan Bohn und Falk Vetter. Für Henning, Tobias und Falk war es die erste Langstrecken-Regatta und für Stefanie Rohloff, die uns in der Vorbereitung im Achter so sehr unterstützt hatte, eine Premiere am Steuer. Entsprechend abgekämpft kam die Mannschaft nach 1:01:29 ins Ziel und unterlag damit ihren Gegner vom RV an den Teichwiesen. Im Sprint konnten unsere Jungs dem RVadT aber deutlich mit einem Vorsprung von 5 Sekunden schlagen.
Zum Schluss kamen ein Pokalsieg und 2 zweite Plätze für die WSAP heraus. Nicht schlecht für einen so kleinen Verein, der sich anschickt, 2009 im ambitionierten Breitensport wieder ein wenig mitzumischen.
Fabian Rennack & Astrid Botsch
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YouTube macht irgendetwas seltsames mit dem Film und spielt ihn etwas zu langsam ab (insgesamt +13 Sek.).











