WSAP Frauen-Rennachter belegt souverän den 1. Platz in Lübeck
Erstmals seit vielen, vielen Jahren nahm die WSAP zum norddeutschen Saisonstart der Rennrudersaison bei der 76. Lübecker Regatta am 1. Mai 2004 mit einem gemeldeten Frauen-Rennachter teil. Mit über 500 Startern aus insgesamt 53 deutschen, norwegischen und dänischen Vereinen, bot die Regatta ideale Bedingungen zur Standortbestimmung unseres neu zusammengefundenen Frauen-Rennachters. Der erst im Frühjahr angeschaffte Rennachter sollte nun endlich zum Einsatz kommen.
Bei reichlich Sonne (und Wind) bot sich den mitgereisten WSAP-Groupies ein ungewohntes Bild: Ein Sattelplatz vollgestellt mit -überwiegend gelben- Rennboten. Kein Gig-Boot weit und breit zu sehen. Während auf der Wakenitz allerhand traditionelle Rennen, wie z.B. der "Rippchenachter" ausgetragen wurden, machten sich die WSAP Frauen startklar und ließen ihr Boot kurz nach 16.00 Uhr zu Wasser. Bei unangenehmen seitlichen Rückenwinden hieß es dann, sich gegen die Renngemeinschaft der Lübecker Rudervereine durchzusetzen. Bereits nach 300 Metern verkündete der Streckenreporter über Mikrofon leichte Vorteile für unseren mit 37 Schlägen pro Minute davonpeitschenden Achter. Der überwiegende Teil des WSAP-Anhangs konnte zufrieden beobachten, wie der Vorsprung durch einen Zwischenspurt bei 750 Metern auf über eine Achterlänge ausgebaut wurde. Der eigens angereiste Horst Stoehr mit seiner „besseren Hälfte“, unser Fan-Posten im Zielbereich, berichtete später, dass sich an diesem Vorsprung auch bis zum Finish nicht mehr viel änderte.
Unsere strahlenden Mädels am Siegersteg wurden gleich im Anschluß des Rennens von offizieller Seite beglückwünscht und erhielten neben den begehrten Siegergläsern einen üppig gefüllten Präsentkorb, dessen Inhalt so reichlich war, dass der Boden des Korbs den Tag nicht mehr überstehen sollte.
Während des Abriggerns und dem Verladen des Bootes wurde natürlich schon eifrig überlegt, wo denn als nächstes gestartet wird - immerhin war dies ja erst der Start in die Rennsaison 2004. Nun fehlt nur noch der geeignete Sponsor.........
Wünschen wir den Frauen weiterhin viel Erfolg!




